trazoM kiasoM  Mozart, berührend geschüttelt!

(Opera Kuriosa von Christian Berger und Vladimir Genin)

Gerade als man dachte, dass im Mozart Jahr nichts Neues mehr passieren kann, hat sich in Berlin eine Truppe internationaler Sänger zu einem gewagten Opern-Projekt zusammengefunden:

trazoM kiasoM, die humorvolle Antwort des Musiktheaters auf den erfolgreichen Boom der Britischen Schauspiel-Komprimierer im Comedy Bereich („Shakespeares gesammelte Werke“).

Familie Mozart, der „Innere Mozart Club“, hat sich im Reich der Unsterblichen zur Feier von Wolferls 250sten Geburtstag versammelt. Wie jede Familienfeier birgt auch diese einigen Zündstoff: man streitet über Politik und Kunst, vor allem aber über den eigenen Beitrag zu Wolferls Nachruhm. Und der schreibt seine wichtigsten Opern einfach noch mal – allerdings in äusserst komischen Kurzfassungen:

Cosi fan tutti-frutti, „Verführung im Serail“, „Prestissimo Figaro“,  und „Don Giovannis Highway to Hell“ bieten ein überaus amüsantes und fesselndes Musiktheater – für Opernfreaks genauso wie für Menschen, die bislang mit Oper nicht viel am Hut hatten.

URAUFFÜHRUNG

6. August 2006, Galeriegebäude Schloss Herrenhausen, Hannover
im Rahmen der FESTWOCHEN HERRENHAUSEN


PREMIERE in BERLIN am
FREITAG, 8. SEPTEMBER 2006, 20:00 Uhr
Wiederholung am : Samstag, den 9. September 06
im SAALBAU NEUKÖLLN, KARTENTELEFON: 030 - 6809-3779




Durch die Überblendungen der historischen Persönlichkeiten aus Mozarts Leben mit den wichtigsten Rollen aus seiner Oper entsteht ein facettenreiches Musiktheater, das einen augenzwinkernden Blick auf bekannte und unbekannte Werke von WAM (Wolfgang Amadeus Mozart) wirft - und so auch Menschen begeistern kann, die bislang mit Oper nicht viel am Hut hatten.


Höhepunkt des Zweiten Aktes ist dann „ZAUBERFLÖTEN-RAUSCH“, eine rasante, witz- und tempogeladene Abfolge der musikalischen Highlights samt Indiskretionen über das Making-Of durch die beiden Autoren Wolferl und Schicki (Emmanuel Schikaneder): wie die erfolgreichste Oper der Welt damals 1791 entstand und sich bis zur Uraufführung ständig veränderte.