
Opera Funtastica - Die Opernphantasten
Im Frühjahr 2006 hat sich in Berlin ein internationales Team aus experimentierfreudigen Sängern und Musikern zu den Opernphantasten zusammengeschlossen. Folgende Künstler gehören derzeit zum festen Stamm und sind derzeit alternierend bei den Vorstellungen der Opernphantasten zu sehen. In trazoM kiasoM – Mozart, berührend geschüttelt! wirken mit:
W.A. Mozart Wolfram B. Meyer (D) / Harry Tchor (USA / D)Konstanze Mozart Sonja Pitsker (USA / D) / Emiko Sato (JAP)Alyosia Weber Anna S.Lilienfeld (D) / Tatjana Schwarzkopf (UKR)
Mutter Mozart Claudia Garlin(D) / Mareile Metzner (D)
Leopold Mozart Carsten Drewing (D)/ Thorsten Oliver Huth /(D)
Craig Walters (USA)Schikaneder Carsten Drewing (D) / Tilmann von Blomberg (D)Nannerl Mozart Johanna Liimatta (FIN)
Musikalische Leitung Anselm Eber (D), Thomas Hennig (D)
Doppelarien Vladimir Genin (RU)
Regie
Thorsten Kreissig (D)
Texte Christian B. Berger
Die Lebensläufe der einzelnen Künstler befinden sich nachfolgend - zur Abwechslung mal alphabetisch nach dem Vornamen sortiert. Bitte runterscrollen und viel Vergnügen bei der Lektüre.
ASLDie gebürtige Münchnerin Anna Silvia Lilienfeld zog es nach dem Abitur zunächst zum Schauspiel und sie begann eine Ausbildung am ZINNER Studio in München. 1994 wechselte sie für ein Gesangstudium an die Hochschule für Musik in Salzburg, besser bekannt als Mozarteum, wo sie auch ihr Konzertexamen machte. Von 1998-2002 war sie am Anhaltischen Theater in Dessau fest engagiert, so wie sich ein grosses Repertoire ersang: Adele (Fledermaus), Marianne Leitmetzerin (Rosenkavalier), Irene Molloy (Hello Dolly) und als Glanzrolle die Eliza Doolittle (My Fair Lady).
Seither ist die extrem schlagfertige Sängerin u.a. als Rotkäppchen in Sondheims „Into The Woods“ am Stadttheater Klagenfurt, als Titelrolle „Heidi“ in der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig, sowie mehrfach im Bayerisches Fernsehen als Sängerin und Schauspielerin in diversen TV-Produktionen zu erleben gewesen. Sie liebt Mozart über alles – aber manchmal geht er ihr mit seiner Riesenbegabung fast auf die Nerven.... weil man sich daneben zuweilen etwas unzulänglich fühlen kann.
CD
Der Bass Carsten Drewing stammt aus dem Rheinland, wo er eine fundierte Klavierausbildung genoss und Gesang an der Musikhochschule Köln studierte. Drewing war zunächst von 1990-92 als Solist am Musiktheater Görlitz engagiert, danach bis 1995 im Berliner Männerchor „Carl-Maria-von-Weber“. Seit 1995 arbeitet er freischaffend als Sänger, Pianist, Organist und Chorleiter in und um Berlin.
1997 war er Mitbegründer des Opernchores „coruso“, mit dem sich bis 2003 eine umfangreiche Tätigkeit als Chorist an verschiedenen Theatern verband. Konzerttourneen führten Drewing ins In- und Ausland. Seit 2002 hat er ausserdem eigene Liederabende, u.a. Schuberts „Winterreise“ und wirkte an freien Opernproduktionen in Hannover und Weimar mit. Neben seiner multifunktionalen Tätigkeit als Schicki, Leopold und Pianist bei den Opernphantasten leitet er ganz nebenher noch sechs verschiedene Chöre in und um Berlin
CBB
Christian Benjamin Berger studierte in seiner Heimatstadt Berlin Publizistik sowie Geschichte an der Freien Universität Berlin. Er arbeitete als Journalist, Werbetexter und Konzepter für mehrere Berliner Werbe und PR-Agenturen, bevor er sich ab dem Jahr 2000 immer mehr dem Schreiben Dramatischer Werke zuwandte. So entstanden u.a. Stücke wie „Drei Tränen von links“, „Finale Fatale“ oder das TV Serienkonzept „Klinik Astoria“. Er ist Gründungsmitglied von Moving Minds, einer auf theatrale Performance und Guerilla-Marketing spezialisierten Eventagentur. Auf DVD ist derzeit seine absolut ballfreie Fussballkomödie „Pokalfieber“ erhältlich.
„trazoM kiasoM – Mozart, berührend geschüttelt!“ ist seine zweite Zusammenarbeit mit Thorsten Kreissig nach dessen Soloprogramm „Bruder Clemens Bibelshow“. Er ist ausgesprochen glücklich darüber, dass er mit den Opernphantasten nun seiner bislang geheim gehaltenen Opernleidenschaft hemmungslos frönen kann und sitzt schon brütend über den nächsten Projekten. Die Arbeitstitel „Offenbachs Erzählungen“ und „Wagner Wahrhaft Wahnwitzig oder das RheinRingRangRingen“ lassen das Schlimmste befürchten
CG
Claudia Garlin erhielt ihre Ausbildung in Frankfurt und New York. Nach ihrer Rückkehr aus den USA war sie an verschiedenen Theatern im deutschsprachigen Raum zu sehen. Die Mezzo-Sopranistin hat sich in den letzten zehn Jahren an zahlreichen Bühnen - darunter das Theater Dortmund, das Musiktheater im Revier (Gelsenkirchen), Staatstheater Kassel, Theater Lübeck, Theater St. Gallen und Vereinigte Bühnen Bonn ein breit gefächertes Repertoire erarbeitet.
Seit der Geburt ihres Sohnes Marian, widmet sich Claudia Garlin verschiedenen Konzert-Tätigkeiten. Im Winter 2004 debütierte sie in einer Düsseldorfer Produktion die Hexe in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ und 2005 gestaltete in der Uraufführung „Irregehen“ in Stuttgart eine der Hauptrollen. Claudia Garlin gehört zu den Gründungsmitgliedern der Opernphantasten, und war durch ihre früheren Erfahrungen als Strassenmusikanten wesentlich an der Realisierung von MOZ@STREET beteiligt. (www.venusmusik.de)
ES
Emiko Sato begann ihr Gesangsstudium am College of Music ihrer Heimatstadt Nagoya, wo sie auch schon bald als Mimi in “La Bohème” und Liu in “Turandot” von G. Puccini zu erleben war. Zur Perfektionierung ihrer Technik ging sie 1997 nach Milano und Lugano. Sie arbeitete unter anderem mit Roberto Negri, Augenio Frulotti und nahm an Meister-Klassen von Paolo Barbacini, Julia Hamari und Luciana Serra teil. Mit Luisa Castellani eroberte sie sich den Bereich der Klassischen Moderne: „Pierrot Lunaire“ von Schönberg und zahlreiche Werke von Luciano Berio.
Im Jahre 2000 war Emiko Sato Gewinnerin des Isola Boromee-Gesangwettbewerbes. Zu ihrem reichhaltigen Konzertrepertoire und Rollenrepertoire gehören die Zoe in “Ciat Opera” von F. Antonioni (Piccolo Teatro di Milano) die „Chansons Madécasses“ von M. Ravel, „Das Marienleben„ von P. Hindemith in Lugano. Im Belcanto Bereich die Titelpartien aus „Anna Bolena“ und „Lucia di Lammermoor“ von Donizetti. Ihr Mozart Repertoire umfasst Fiordiligi, Donna Elvira sowie Susanna und Gräfin. Seit 2004 lebt Emiko Sato in Berlin. Als kleines spezielles trazoM kiasoM Andenken ging ihr Wunsch einer Schwangerschaft während der Produktion in Erfüllung: Oper macht eben glücklich!
JL
Johanna Liimatta wurde in Nokia, Finnland geboren und erhielt seit 1990 an der Musikschule in Tampere Akkordeon- und Gesangsunterricht. Von 1999 – 2004 studierte sie an der Musikfachhochschule in Turku Musikpädagogik mit dem Hauptinstrument Akkordeon. In Finnland und Deutschland nahm sie an zahlreichen Meisterkursen teil. 2005 wechselte sie zu Margit Kern an die Hochschule für Künste in Bremen wo sie ein Aufbaustudium als Akkordeonistin mit dem Ziel des Konzertexamens begann.
Sie hat schon in den unterschiedlichsten Besetzungen mitgewirkt: in Turku war sie Mitglied eines Flöten-Gitarre-Akkordeon-Trios, in Tampere begleitete sie den „Kimara“ Chor, und mit der Cellistin Sara Knieper erarbeitete sie in Bremen ein umfangreiches Bach-Programm. Darüber hinaus gilt ihr Interesse vor allem der europäischen und japanischen Neuen Musik.
In Finnland wirkte sie 2004 in der Produktion des Musicals „Miglin Joutsenet“ (Die Schwäne von Migli) mit, aber erst durch die Übernahme der Rolle der Nannerl Mozart machte sie ihre ersten Schritte, auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Der Transfer von Mozart-Musik aufs Akkordeon ist für „Nannerl“ keineswegs leicht, da sich ihr Bruder bei seinen Stücken leider nicht um dessen besondere Grifftechnik geschert hat – aber sie hat ein grosses Vergnügen daran, ihm zu beweisen, dass für eine gute Akkordeonistin nichts unmöglich ist.
HT
Der gebürtige New Yorker Harry Tchor wuchs in Berlin auf und studierte hier auch an der Hochschule der Künste Gesang, u.a. bei Richard Gsell und Günter Roth. 1988 war er Finalist beim Internationalen Gesangswettbewerb „Luciano Pavarotti“ in Modena. 1991 erhielt er sein erstes Engagement am Vogtlandtheater Plauen, wechselte später an die Staatsoperette Dresden und war anschliessend Solist am Theater des Westens in Berlin. In Berlin spielte er auch an anderen Häusern wie dem Maxim Gorki Theater und war des öfteren an Musical– und Opern-Uraufführungen, vor allem an der Neuköllner Oper beteiligt: darunter u.a. 2005 in „Wischen- A vision “ und 206 „Die letzte Show“. Im selben Jahr war er auch in Prokoffievs „Liebe zu den Drei Orangen“ an der Komischen Oper zu bewundern.
Sein Rollenrepertoire umfasst das gesamte klassische Buffo und Charakterfach in Oper und Operette wie z.B. den Egon im„ Vetter aus Dingsda“, Junker Spärlich in Nicolais „Lustigen Weiber von Windsor“ oder den Merkur in Offenbachs „Orpheus“. 1994 war er der Basilio in der von Sir Peter Ustinov inszenierten und musikalisch von Elisabeth Schwarzkopf betreuten „Figaro“ Inszenierung am Mozarteum Salzburg. Sein weiteres Mozart Repertoire umfasst Pedrillo in der „Entführung“, Podesta in „Finta Giardiniera“ d den Don Ottavio aus „Do Giovanni“. Die sinnliche, beinahe erotische Komponente in Mozarts Musik hat ihn schon sehr früh begeistert – als Schöneberger Sängerknabe wirkte er nicht nur bei zahlreichen Plattenaufnahmen unter Karajan und Jochum mit, sondern hatte auch das Glück, noch Aufführungen unter Karl Heinz persönlich miterleben zu können.
MM
Die Schauspielerin Mareile Metzner wuchs mit Musik auf . Mit drei Jahren begann sie im Spatzenchor ihrer Kirchengemeinde, wo sie sofort solistisch mit der Zeile „Christoph lass den Bass erklingen, didel dudel dei“ brillierte. In ihrer Jugend war sie Mitglied in diversen Bands und Chören. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Anglistik und Theaterwissenschaften in Frankfurt/Main und an der Freien Universität Berlin. Anschliessend absolvierte sie ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Ihr erstes Engagement trat sie 1995 am Stadttheater Luzern an, wo sie u.a. als Beatrice in Berlioz „Beatrice und Benedikt“ zu sehen war. 1997 wechselte sie ans Rheinische Landestheater in Neuss wo sie im ersten Fach besetzt war: Iphigenie (Goethe), Mascha in Tschechows „Drei Schwestern“, Else in Frank Wedekinds „Musik“ und Olga in der deutschen Erstaufführung von Igor Bauersimas „Context“.
Seit 2002 lebt sie freischaffend in Berlin und gastierte u.a. am Theater Krefeld und am Theater Neustrelitz (Desdemona in „Othello“). Im wirklichen Leben ist er ihr gelungen, sich ihren eigenen Christoph zu angeln, mit dem sie mittlerweile zwei kleine Söhne hat. Was ihrem ersten Sohn als Säugling beim Einschlafen übrigens am Besten half, waren langsame Sätze aus Mozarts Symphonien. Danke, Wolferl!
TH
Thomas Hennig studierte in seiner Heimatstadt Hannover an der dortigen Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Hennig und Prof. Wehnert Chorleitung und Dirigieren, bei Prof. Bauer Klavier und bei Prof. Koerppen Komposition. Nach dem Diplom dort fernerhin Musikwissenschaft und Philosophie in Osnabrück und besuchte zahlreiche Meisterkurse für Dirigieren. Von 1992 bis 1998 war er Chordirektor und Kapellmeister am Brandenburger Theater und leitete zudem seit 1994 den Kammerchor Brandenburg.
1997 erhielt er ein Stipendium der Franz- Grote-Stiftung München und anlässlich des 1050jährigen Jubiläums der Havelstadt den Auftrag vom Brandenburger Theater, die Oper „Das Welttheater“ zu komponieren. 1998 wurde ihm der Förderpreis Musik vom Land Brandenburg – Stipendium „Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf“ zuteil. 1998 erhielt er den Auftrag für ein Trompetenkonzert, das 1999 von den Berliner Symphonikern und Reinhold Friedrich im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt uraufgeführt wurde und den Paul- Woitschach- Kompositionspreis erhielt.
Konzertreisen und Kompositionsaufträge der UFMG (Musikhochschule in Belo Horizonte/ MG) führten ihn seit 2001 in verschiedene Städte Brasiliens, daneben vergab die Towson- University Baltimore/ USA den Auftrag für ein Klavierkonzert das im Mai 2002 in Baltimore uraufgeführt wurde. 2003 leitete er die deutschsprachige Erstaufführung der Oper ‚Mr. Emmet takes a walk’ von Peter Maxwell Davies. Seit 2003 ist er ausserdem Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Tonkunst Ensembles Hannover. 2004 bis Ende 2005 war Thomas Hennig Chordirektor und Dirigent an der Staatsoper Antalya/ Türkei. Nach der Leitung einer Kinderfassung der ‚Entführung aus dem Serail’ am Theater am Kurfürstendamm ist trazoM kiasoM nun sein zweites Berliner Mozart Projekt. (www.thomas-hennig.com)
TOH
Thorsten Oliver Huth studierte in seiner Heimatstadt Berlin an der Hochschule der Künste bei KS Donald Grobe. Als äusserst spielfreudiger Basso profundo machte er deutschlandweit Karriere mit Rollen wie dem Theophil in „Frau Luna“, Wilhelm Giesecke im „Weissen Rössl“ oder dem Jupiter in Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“.
Über mehrere Jahre gehörte er dem festen Ensemble des Theater des Berliner Theaters des Westens an, wo er mit namhaften Regisseuren wie Helmut Baumann, Jürg Burth und Winfried Bauernfeind zusammenarbeitete.
Im ernsten Fach gehören Sarastro, Sparafucile (Rigoletto) oder Poseidon in Monteverdis „Die Heimkehr des Odysseus“ zu seinen wichtigsten Partien. Darüber hinaus war er als Baron Zeta in der „Lustigen Witwe“ , Frank in der „Fledermaus“, Feribaci in der „Czardasfürstin“ und Plunkett in Flotows „Martha“ in Lübeck, Nordhausen und Brandenburg zu sehen. Seine besondere Liebe gilt dem Liedgesang, wo er sich durch eine umfangreiche Konzerttätigkeit ein grosses Repertoire erarbeitet hat. Dass er nun bei den Opernphantasten auch seine allererste Mozart-Partie, den Komtur, diesmal von einem vielstimmigen Chor unterfüttert wieder singen kann, ist ihm ein besonderes Vergnügen.
TK
Thorsten Kreissig arbeitet sowohl als Darsteller als auch Regisseur und Choreograph. Im Mai 1990 gab er mit " The Funtom of the Opera" sein Debüt als Entertainer und gewann 1991 den Ersten Preis beim Bundesgesangswettbewerb des VDMK in Berlin. Zu seinem Repertoire gehören u.a. der Conférencier in "Cabaret", Riff in „West Side Story“, Barnaby Tucker in "Hello Dolly " sowie der Schöne Sigismund im " Weissen Rössl". Als Schauspieler und Musicalperformer hat er für Bühne, Film und Fernsehen gearbeitet.
Engagements führten ihn u.a. ans Theater des Westens Berlin, Staatsoper Unter den Linden Berlin, Bayrisches Staatsschauspiel München, Opernhaus Graz, Internationale Musikfestwochen Luzern, Stadsteater Malmö, Kennedy Center Washington.
Als Regisseur hat er mehr als 80 Produktionen unterschiedlichster Stilrichtungen (von Opern, Balletten und Musicals bis zu Modenschauen und Erlebnis-Events) in Szene gesetzt. Kreissig ist heilfroh, dass mittlerweile bessere Interpreten für den Papageno bei den Opernphantasten die ersten Besetzungen sind. So kann er sich wieder stärker der Regie widmen. (www.kreissig.net)
SP
Sonja Pitsker ist gebürtige Berlinerin. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie am Oberlin Conservatory of Music im US Staat Ohio, sowie an der Sonoma State University in Kalifornien. Aufbaustudien fanden an der San Jose State University und dem Holy Names College, ebenfalls in Kalifornien, statt, sowie beim American Conservatory Theatre (Schauspiel) und im Bay Area Summer Opera Theatre Institute, beide in San Francisco.
Sonja Pitsker hatte Engagements an der Pocket Opera in San Francisco, Livermore Valley Opera, Townsend Opera Players und Capitol Opera Sacramento. Seit Ihrer Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2004 hat sie im “Phantom der Oper” des Scala Theater Basel die Rolle der Christine gesungen. Im Sommer 2006 hat sie ihr Debut an der Lübecker Sommeroperette.
Ihr Rollenrepertoire umfasst u.a. die Musetta in “La Boheme”, Clorinda in “La Cenerentola”, Olympia in “Hoffmanns Erzählungen”, Micaela in “Carmen”, Serpina in “La Serva Padrona”, Poussette in “Manon”, Despina in “Cosi fan tutte”, Adele in “Die Fledermaus” und La Musica in Monteverdis “L’Orfeo”.Mozart stellt für Sonja Pitsker den schlagenden Beweis dar, dass man im Musiktheater lachen darf.
TS
Tatjana Schwarzkopf studierte an der Fachhochschule für Musik in Donezk in der Ukraine und widmete sich als Solistin zunächst vor allem der Kirchenmusik: Zu ihrem umfangreichen Repertoire gehören u.a. die Sopransoli in Mozarts „Krönungsmesse“, Händels „Messias“ und orthodoxe Kirchenmusik. 1997 zog sie mit ihrer Familie nach Deutschland um. Hier erarbeitete sie sich ein umfangreiches deutsches Lied- und Duett Repertoire von Mendelssohn-Bartholdy, Schubert und Schumann. In vielen Soloabenden quer durch Deutschland machte sie das deutsche Publikum zudem mit dem Liedgut ihrer slawischen Heimat bekannt.
Seit 2001 nahm sie Unterricht bei Irmgard Boas in Dresden und erarbeitete sich dort nun verstärkt die grossen Koloratur-Partien der Opernliteratur, darunter auch selten gespielte Juwelen wie die „Linda de Chamonix“ von Donizetti. Mit den Opernphantasten ist sie nun als Aloysia nicht nur erstmalig als Königin der Nacht auf der Bühne zu erleben, sondern hat mit Susanna auch gleich noch den „Figaro“ abgedeckt. Locker aus dem Kehlkopf meistert sie darüber hinaus auch noch die virtuosen, hochakrobatischen Dissonanz-Aufgaben beim polyphonen Statuenauftritt. Dass sie ausserdem noch für die phantastischen Hut- und Perückenkreationen im „Zauberflötenrausch“ verantwortlich ist macht klar: auch bei der zweiten Schwarzkopf wird königlich gesungen und designed.
TVB
Tilmann von Blomberg Ist einer der vielseitigsten und gefragtesten Musicaldarsteller Deutschlands. Nach seinem Studium an der Hochschule der Künste Berlin arbeitete er in Berlin mehrfach an der Neuköllner Oper, dem Schlossparktheater, am Theater des Westens und der Staatsoper Unter den Linden. In München war er als preussischer gesandter in „Ludwig II“ zu erleben und letztes Jahr kreierte er den Glenn Miller für die Deutschlandtournee der Uraufführung von „Moonlight Serenade“
Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören neben dem Papageno u.a. der Thénardier in " Les Miserables“, Ernst Ludwig in „Cabaret", Bill Calhoun in "Kiss me Kate" sowie John Buffy in der " Blume von Hawaii". Als Schauspieler und Musicalperformer hat er für Bühne, Film und Fernsehen gearbeitet. (www.tilmann-von-blomberg.de)
WBM
Wolfram B. Meyer studierte Darstellende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin. Das Theater wurde ihm bereits in die Wiege gelegt: Seine Eltern trafen sich, als sie gemeinsam an einer „Tannhäuser“ Produktion der Bayreuther Festspiele arbeiteten. Seinen ersten Theatervertrag erhielt Wolfram im Alter von fünfzehn Jahren. Seine breite Theater Erfahrung erstreckt sich über Oper, Operette, Musical und Schauspiel.
Zu seinen wichtigsten Partien zählen: Tony in Bernsteins „West Side Story“, Camille de Rossillion in Lehars „Die lustige Witwe“, Eisenstein in Johann Strauss „Die Fledermaus“, Des Grieux in Massenets „Manon“ und Rodolpho in Puccinis „La Boheme“. Wolfram B. Meyer sang in ganz Europa und in Sacramento, Kalifornien und war u.a. an den Bühnen der Stadt Bielefeld; dem Anhaltischen Theater Dessau; dem Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen; am Staatstheater Mainz, am Schiller Theater Berlin; am Schmidt Theater in Hamburg und am Theater Basel engagiert. Zuletzt debütierte Herr Meyer in Lübeck als Tamino in Mozarts „Zauberflöte“ bevor er nun als Wolferl ganz wesentlich an der Entstehung von trazoM kiasoM beteiligt war. So sehr, dass Wolferl, Wolfgang und Wolfram von Kollegen und Zuschauern immer wieder gerne verwechselt werden, und er mittlerweile auch auf Herr Mozart prompt reagiert.
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